| Was bedeutet "Ganzheitlichkeit"? |
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Der Begriff Ganzheitlichkeit entstammt der Humanistischen Psychologie, die 1961 in Amerika gegründet wurde und als eine Art Protestbewegung entstand, gegenüber den etablierten zwei großen psychologischen Richungen, nämlich der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie (aus der Schule des Behaviorismus).
Den humanistisch ausgerichteten Vertretern ist es wichtig den ganzen Menschen in den Blick zu nehmen. Für sie ist der Mensch mehr als die Summe seiner Teile. Hier spielen Begrifflichkeiten wie Spontanität, Kreativität,Verantwortung, die Freiheit der Wahl, zwischenmenschliche Beziehungen usw. eine große Rolle.
Carl Rogers (Klientenzentrierte Therapie)wurde nicht müde zu betonen, dass der Klient der eigentliche Experte für sich selbst ist. Der Begleiter tritt lediglich ein in eine gemeinsame Suchbewegung und macht damit das Angebot , eine Beziehung einzugehen, die gegenseitiges Wachstum ermöglicht.
Ganzheitlichkeit:
Die Person wird immer gesehen als ein ganzer Mensch in all seinen Lebensbezügen. Die, immer noch übliche, Trennung von Geist- Körper-Seele hat hier keinen Platz. Immer ist da noch mehr als die Summe seiner Teile. Es wird mit allen Lebensäußerungen gearbeitet wie denken, fühlen, sehen, sprechen, mit schöpferischen Mitteln usw. Alles gehört zu einem Menschen und der einzelne Mensch weiß in der Tiefe seines Seins längst was für ihn gut und richtig ist.
Aufgabe von Begleitern ist es, den Menschen darin zu bestärken an das Eigene zu glauben und ihm Angebote zu machen, die helfen können dieses Eigene zu entdecken und für wahr zu nehmen.
Wahr ist demnach immer das, was als Eigenes entdeckt und erkannt wird.

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